historisches Niefernheim

Das in der fränkischen Landnahmezeit gegründete Dorf wird urkundlich erstmals im Jahre 770 n.Chr. erwähnt.

Der älteste Siedlungsname lautet nach einer Erwähnung im Lorscher Codex  „Niwora“.  
Der Name ist eine Zusammensetzung aus  den althochdeutschen Wörtern „niuwi“= neu und „fara“= Weg, Bahn. 
Nach  Ausweis des Ortsnamens entstand die Siedlung an einem neuen Weg, der bei ihr die Pfrimm  überquerte.

Bis Ende des 18. Jahrhunderts  gehörte Niefernheim zur Kurpfalz.

Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des 
Napoleonischen Kaiserreichs war, wurde Niefernheim in den Kanton Göllheim eingegliedert. 

1816 bis 1918 gehörte Niefernheim zum Königreich Bayern.

Von 1818 bis 1862 war Niefernheim Bestandteil des Landkommissariats Kirchheim, das
1862 in ein Bezirksamt umgewandelt wurde.

1938 wurde Niefernheim in den neu gegründeten Landkreis Kirchheimbolanden eingegliedert. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Niefernheim innerhalb der französischen Besatzungszone 
Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. 

Im Zuge der ersten rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wechselte Niefernheim am 07. Juni 1969 
in den neu geschaffenen Donnersbergkreis.

Bis Ende 1975 war Niefernheim eine eigenständige Gemeinde.

Zum 01. Januar 1976 wurde Niefernheim zusammen mit den Nachbar-Gemeinden 
Harxheim und Zell zu der neu geschaffenen Ortsgemeinde Zellertal zusammengelegt.